... Das liebe ich.....

08/15 ist mir zu langweilig. Ich liebe das Besondere! Auch auf meinem Teller.

Hier einmal vier leckere, fruchtige Salate (vegetarisch / vegan) der Saison. Vitamine pur und das Auge isst mit. Die Zubereitung dauert keine 5 Minuten. Angemacht mit mediterranen Blütenzaubersalz der Firma Sonnentor und meinen eigenen Ölkreationen....

Einfach - Himmlisch - Lecker! Und auch noch BIO!

 

 

 

Erdbeersalat mit Tomaten-Chili-Kräuter-Öl

Blaubeersalat mit Pfefferöl italienischer Art

Melonen-Salat mit Blaubeeren und "Grillöl" -

 

 

 

2. Bild mit Tomate... mir fehlte noch Farbe.

Kiwi-Salat mit Blaubeeren, Tomate und

Chili-Tomaten-Kräuter-Öl

 



Wie ich mit meiner Familie lebe:

Seit 28.05.2011 in den eigenen 4 Wänden!
Gesundes Raumklima und schadstoffreies Wohnen ist uns wichtig. Natürliche Materialien, die verwendet wurden, unterstützen die Gemütlichkeit und den Wohlfühlfaktor, sorgen für Komfort, und kommen dabei auch optisch voll zur Geltung. Bitte vereinbaren Sie einen Termin für eine informative Hausbesichtigung über die Verwendung und Einsatz der verschiedenen ökologischen Materialien.



Renoviert habe ich größtenteils alles selber:
- Korkböden und Echtholz-Dielen-Parkett auf Hanffilz (dient der (Trittschall-)Dämmung) verlegt
- Lehmstreichputz auf die Wände aufgetragen; Lehmputz vom Fachmann
- Ein Netzfreischalter für die Schlafräume wurde instaliert, damit nachts bzw. wenn kein Stromverbraucher an ist, die Räume elektrosmogfrei / spannungsfrei sind. Vor dem Einzug wurde überprüft, ob Wasseradern oder andere störende Felder vorhanden sind. Dies war nicht der Fall.
- Auch nach Feng-Shui-Kriterien wurde eingerichtet, Schlafräume aufgeteilt, Betten aufgestellt, ..., um den Energiefluß positiv zu beeinflussen.
- Neue Echtholzmöbel (teilweise geölt) und schadstoffreie Öko-Matratzen aus natürlichen Materialien sind hinzu gekommen.

- Wir beziehen Ökostrom von Naturstrom.

- Krankenkassenwechsel:  Seit 01.10.11  Mitglied  einer  "Öko-Krankenkasse",  die den Fokus auf Naturheil-
verfahren hat: Securvita. "Deutschlands beste Krankenkasse" urteilt das Wirtschaftsmagazin EURO (04/2012).

- Bankverbindung bei der Ethikbank

Mir ist es nicht egal, wofür ich mein Geld ausgebe und wer an meinem Geld verdient.

 

 

 

Im August 2012 habe ich mal wieder einen Sprung ins kalte Wasser gemacht und Pferd und Pony gekauft. Somit gehören zu unserer Familie seit Anfang September Pony Rhana und Wallach Vatoki, die artgerecht in "Offenstallhaltung", (Paddock, Weide, Wiese mit kleinem Wäldchen) gehalten werden. Es ist unglaublich, wie viel man von Tieren lernen kann. Ich bin immer wieder überrascht, wie sensibel und feinfühlig die zwei sind und die Körpersprache und vieles andere wahrnehmen. Es macht mir viel Spaß mit den Pferden zu arbeiten, am liebsten natürlich bei Sonnenschein. Bei Wind und Wetter täglich draußen zu sein, ist zudem auch gut fürs Immunsystem. Bislang bin ich vor Erkältung, Grippe und Co. verschont geblieben, trotzdem es um mich herum hustet und schnupft. Meine unglaubliche Geschichte über die Hintergründe und das Einfangen unseres abgehauenen Ponys lesen sie unter "Einzelarbeit".

 

 

Wer hat schon einmal einem Kalb auf dem Weg zum Schlachthof in die Augen geschaut?

Heute ist Freitag der 13. (13.10.17) und ich kann mich  nicht daran erinnern, an einem „Freitag den 13.“ jemals Pech gehabt zu haben.

Auf dem Weg zu einem Kliententermin musste ich vor dem Abbiegen einer Reihe von Fahrzeugen Vorfahrt gewähren. Ein Tiertransporter fuhr an mir vorbei und ich bekam ein flaues Gefühl. Innerhalb kürzester Zeit schon wieder ein Tiertransporter in unmittelbarer Nähe von mir. Ich machte das, was ich dann immer tue, in meiner Vorstellung ihn inklusive der Tiere in göttliches Licht einhüllen. Kurze Zeit später bemerkte ich in einer Kurve, dass davor ein weiterer, aber anders aussehender Tiertransporter war. Ich stellte mir in meiner Fantasie vor, wie ich auch den in göttliches Licht einhüllte. Die Frage kam in mir hoch, warum ich nicht einfach eher und nicht auf den letzten Drücker losgefahren bin. Dann wäre mir das erspart geblieben. Ein roter und ein blauer Tiertransporter fuhren vor mir, nur ein Fahrzeug war noch vor mir. Ich hielt die Situation kaum aus. Wenig später kam eine Kreuzung mit Ampelanlage und davor wurde es zweispurig. Dem Verkehrsfluss folgend fuhr ich nun - eigentlich ziemlich unfreiwillig - an dem einen Tiertransporter halb vorbei und kam durch die rote Ampel direkt nehmen ihm zum stehen. Ich blickte nach rechts. Diese Situation, einem Kalb in die Augen zu schauen, das auf dem Weg zum Schlachthof ist, werde ich niemals vergessen. Die Standzeit war zu kurz, um mit meinem Smartphone zu fotografieren, das ist aber auch gut so. Dieses Bild hat sich auch ohne Foto in mein Unterbewusstsein eingebrannt. Zweimal habe ich kurz rübergeschaut. Sofort spürte ich eine tiefe Ohnmacht und unmittelbar darauf begann mein linker Arm unwillkürlich und unsteuerbar zu zittern. Ich hatte Tränen in den Augen, mein Körper war im großen Stress. Die Ampel sprang rasch auf grün und ich überholte beide Transporter- besser gesagt: ich musste überholen, da ich ja nicht einfach stehen bleiben konnte. In beiden waren Kälber. Ich sah ihr braunes Fell. Während ich immer noch diese tiefe Ohnmacht fühlte, weil mir keine Lösung einfiel, begann auch mein rechter Arm mit diesem immer stärker werdenden Zittern. Ich spürte eine große Trauer und die Tränen kullerten unentwegt. Am liebsten hätte ich mich mit meinem Auto quergestellt und angehalten und die Kälber abgekauft, aber erstens habe ich kein Platz für sie und zweitens viel, viel zu wenig Geld in der Tasche, das hätte noch nicht einmal für ein Kalb gereicht. Dieses Zittern wollte nicht aufhören, es gab nur mal sehr kurze Unterbrechungen, mal rechts, mal linkes, bevor es weiterging. Ich weinte und weinte. Zudem ging der Verkehr auch nur stockend weiter. Alles, was mir einfiel, es musste ja schließlich einen Sinn haben, warum ich dieses heute erleben musste oder sollte, war folgendes: in meiner Fantasie stellte ich mir viele Engel vor, die die Kälber begleiten, quasi bei den Transportern sich anhaften. Ich verneigte mich bildlich vor diesen jungen Tieren und vor meinem inneren Auge streichelte einige (liebevolle Handlung). Damit wurde zumindest in meiner Vorstellung ein wenig das Leid gemildert. Mehr konnte ich leider nicht tun und die Schuldgefühle sind trotzdem da, obwohl ich mich seit längerer Zeit vegan ernähre (seit ca. 13 Jahren esse ich kein Rindfleisch und einige Jahre länger kein Schweinefleisch mehr).

Ich frage mich: Wie kann man Tierkinder schlachten und essen? Diese Kälber sind jung und wollen leben. Es sind Tierkinder, und nicht 20 Jahre alte Kühe, die nach 20-jährigem grasen auf der Wiese geschlachtet werden (wobei auch in dem Fall immer noch das Leben unfreiwillig vom Menschen beendet werden würde und es in meinen Augen eine Art von Mord bleibt, aber das wäre nicht ganz so „krank“. Dann hätte die Kuh wenigstens 20 hoffentlich schöne Jahre auf der Wiese gehabt). Vielleicht haben die Kälber heute zum ersten Mal die Sonne und grüne Wiesen (aus dem Transporter heraus) erblickt, das erste und einzige Mal und schon ist es vorbei- und das unfreiwillig. Erst unfreiwillig von der Mutter getrennt und Trennungsschmerz anstatt Mutterliebe gespürt und nun der letzte Weg, aber wenigstens mit einer großen Scharr Engel, eingehüllt in göttlichem Licht - zumindest in meiner Vorstellung.